21.07.13 Brand einer Strohpresse und 4 ha Stoppelfeld

Geschrieben von Markus Auf der Springe am in Einsätze

Am Sonntagnachmittag kam es kurz vor 16.00 Uhr zu einem Großbrand auf einem abgeernteten Gerstenfeld im Grenzbereich zwischen Schermbeck und Hamminkeln (Nähe Lühlerheim).

Vermutlich durch Überhitzung geriet eine Strohpresse in Brand, die wiederum ca. 40 ausgeworfene Großballen und rund 4 ha Stoppelfeld in Brand setzte.

Zunächst wurden der Löschzug Schermbeck sowie der Löschzug Brünen der FF Hamminkeln alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war jedoch schnell klar, dass diese große brennende Fläche mit mehr Löschfahrzeugen und Personal bekämpft werden muss. Entsprechend löste Einsatzleiter Gregor Sebastian Vollalarm für die FF Schermbeck aus.

Gefragt waren vor allem Wasser führende Fahrzeuge, da im Außenbereich die Wasserversorgung sehr spärlich ist. Zum einen wurde Wasser über einen Hydranten im Bereich des Lühlerheims gefördert, zum anderen wurde ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet. Hierfür wurden auch Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Wesel und Dinslaken zur Einsatzstelle beordert.

Die Strohpresse wurde mit Schaumrohren gelöscht. Parallel begannen die Einsatzkräfte, das Feuer in den Randbereichen des Feldes mit mehreren C-Rohren und Feuerpatschen zu bekämpfen.

Zu schaffen machte den 65 Einsatzkräften die Außentemperatur von über 30°C. Entsprechend wurde schon in der Frühphase des Einsatzes für ausreichend Getränke gesorgt.

Die Einsatzkräfte befinden sich aktuell (18.15 Uhr) noch im Einsatz. Dieser wird sich noch ca. 2 Stunden hinziehen, da noch Reste des Feldes abgelöscht werden müssen und die Großballen auseinandergezogen und ebenfalls noch gelöscht werden müssen.

Alarmierung: 15.55 Uhr (LZ Schermbeck und LZ Brünen)

                       16.12 Uhr (Vollalarm FF Schermbeck)

im Einsatz: alle 3 Löschzüge der FF Schermbeck

Leiter der Feuerwehr Schermbeck (Einsatzleiter)

Leiter der Feuerwehr Hamminkeln

LZ Brünen der FF Hamminkeln

TLF 24/50 der FF Wesel (2 Einsatzkräfte)

TLF 24/50 der FF Dinslaken (2 Einsatzkräfte)

insgesamt 65 Einsatzkräfte

Einsatzdauer: noch unklar (Abschlussmeldung folgt)

 

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