Neues vom Truppmannlehrgang

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Mittlerweile sind schon einige Wochen seit dem Start unseres Truppmannlehrganges vergangen und unsere neuen Kameraden und Kameradinnen lernen jede Woche Neues dazu.
So auch am vergangenen Samstag. Nachdem letzten Mittwoch die Theorie zum Thema „Absturzsicherung“ besprochen wurde, fand am Samstag der praktische Teil statt. In der Früh fuhren alle zusammen zum Dachziegelwerk Nelskamp bei dem in bis zu 20 Meter Höhe das Absichern geübt werden konnte. In 2er Teams konnten so alle Lehrgangsteilnehmer in den vorhandenen Fließbändern und Krananlagen das Absichern üben. Die zuvor gelernten Knoten und Stiche sowie das sichere Absichern spielten hier die wichtigste Rolle. Die anderen Teilnehmer konnten sich in der „Wartezeit“ mit der Absturzsicherungsausrüstung befassen und die richtige Handhabung erlernen.
Am Ende des Ausbildungstages haben alle Teilnehmer noch die 18 Meter ausgefahrene Drehleiter, so wie gelernt, gesichert bestiegen.

Danke an das Dachziegelwerk Nelskamp für die Möglichkeit zu dieser tollen Übung. Ein Danke geht natürlich auch an unsere Ausbilder sowie unsere motivierten Kameraden, die zur Zeit viel Freizeit in ihre Ausbildung stecken.

Fotos: Feuerwehr Schermbeck

 

Jahrehauptversammlung der Feuerwehr Schermbeck

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Am vergangenen Freitag fand die JHV der Feuerwehr Schermbeck statt. Alle drei Löschzüge kamen um 19:30 in den Saal des Landgasthofes Triptrap um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.
Neben dem stellv. Leiter des Fachbereiches drei – Bürgerangelegenheiten- , Herrn Lindemann, und dem Sachbearbeiter der Feuerwehr, Herrn Kreienkamp, waren auch der stellv. Bürgermeister, Herr Bikowski sowie der Kreisbrandmeister, Herr Zurmühlen zu Besuch. Ebenfalls kamen Vertreter der örtlichen Parteien zu Besuch, der Vorsitzende des Fördervereines, Herr Helmut Auf der Springe, sowie die örtliche Presse.
Nach eine Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden/innen gaben der Leiter der Feuerwehr, Gregor Sebastian und Christoph Loick einen Rückblick in das vergangene Jahr. Im Vordergrund standen die 169 Einsätze, welche 2018 von der Feuerwehr Schermbeck bewältigt wurden. Der Leiter der Feuerwehr bedankte sich außerdem bei allen Mitgliedern für die Arbeit „neben den Einsätzen“. Denn oftmals wird die Arbeit, die neben den einzelnen Einsätzen noch anfällt, garnicht gesehen. Außerdem galt sein Dank den Angehörigen der Aktiven, welche jenen stets den Rücken für die Arbeit in der Feuerwehr frei halten.

Die Jugendgruppensprecherin, Jana Linden bot einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr der Jugendfeuerwehr. Ihr Dank galt Sebastian Püthe und dem dazu gehörigen Betreuerteam für deren geleistete Arbeit.

Herr Helmut Auf der Springe, Vorsitzender des Fördervereines hielt ebenfalls einen Bericht über das vergangene Jahr. Nicht schlecht staunten die Mitglieder der Feuerwehr, dass der Verein seit 14 Jahren besteht und die Feuerwehr in dieser Zeit bereits mit einer Summe in Höhe von fast 130.000€ gefördert hat.

Der stellv. Bürgermeister, Herr Bikowski, lobte in seiner Rede die Arbeit der Feuerwehr und bedankte sich bei allen Mitgliedern für deren Engagement.

Der Kreisbrandmeister, Herr Zurmühlen, welcher seit Wochen zu den Jahreshauptversammlungen der kreisangehörigen Städten und Gemeinden reist, machte in seiner Ansprache ebenfalls deutlich, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist.

Nachdem alle Reden gehalten wurden, standen die Ehrungen und Beförderungen auf dem Plan. Hierbei zeigte sich direkt, dass aufgrund der gewonnen Mitglieder im letzten Jahr eine Menge Beförderungen auf dem Programm standen.

Nachdem Gregor Sebastian gegen 21:20 Uhr die JHV für offiziell beendet erklärte, wurde die Feuerwehr schnell von der entspannten Atmosphäre in die Realität zurück geholt. Zwei Minuten nach Beendigung der JHV gingen die Meldeempfänger zweier Löschzüge, welche umgehend zum Einsatz ausrückten.

Weitere Informationen zu den einzelnen Beförderten/Geehrten etv. entnehmen Sie bitte folgenden Links:

https://schermbeck-online.de/fakten-und-daten-statistik-feuerwehr-schermbeck/

https://www.schermbeck-grenzenlos.de/index.php/aktuelles/9563-foerderverein-grosse-finanzielle-stuetze-der-feuerwehr

https://www.schermbeck-grenzenlos.de/index.php/aktuelles/9569-aufnahmen-befoerderungen-und-ehrungen-bei-der-freiwilligen-feuerwehr

Fotos Feuerwehr Schermbeck

Truppmann-Lehrgang startet in Schermbeck

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Am Samstag begann für 15 Kameraden/innen, die nach der Mitgliederwerbung in die Feuerwehr Schermbeck aufgenommen wurden, der Truppmann-Lehrgang. Zusätzlich nehmen sechs Kameraden und eine Kameradin aus der Jugendfeuerwehr teil,  die in diesem Jahr und im nächsten Jahr in den aktiven Dienst übernommen werden.

Der stellv. Leiter der Feuerwehr Schermbeck, Helge Dreßen (der auch gleichzeitig Lehrgangsleiter ist), begrüßte die Kameradinnen und Kameraden um 8:00 Uhr zum Lehrgangsbeginn im Gerätehaus Altschermbeck. Den Lehrgang betreuen werden in den nächsten Monaten René Palm, Mike Alfes, Martin Reuter, Stefanie Palm (LZ Gahlen) und Sebastian Püthe (LZ Altschermbeck).

Aus allen drei Löschzügen haben sich Kameraden/innen bereiterklärt, in den kommenden Monaten Unterrichtseinheiten zu unterrichten, damit die Lehrgangteilnehmer für den Einsatzdienst „fit“ gemacht werden. So stehen rechtliche Grundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde, Einsatztaktiken, Löschlehre, technische Hilfeleistung, Erste-Hilfe und noch vieles mehr auf dem Stundenplan der ehrenamtlichen Kräfte. Für diese Grundausbildung setzen die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr viel Freizeit ein. An mehreren Abenden in der Woche und am Wochenende treffen sie sich nun in den verschiedenen Gerätehäusern in Schermbeck, um neben der Berufsausbildung, Arbeitsplatz oder Studium noch zu lernen.

Ohne Prüfung geht es jedoch auch bei der Feuerwehr nicht. Am 15.06.2019 ist dann die schriftliche, mündliche und praktische Prüfung. Wir werden in der kommenden Zeit immer wieder über unseren Truppmann-Lehrgang berichten und wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg!

Foto: Feuerwehr Schrmbeck

 

Allgemeine Dienstpflicht ja oder nein? Der Radio K.W. Livetalk

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

„Live im Radio“ war gestern Abend unsere Pressesprecherin Ellen Großblotekamp von 18 – 19 Uhr bei Radio K.W. zu hören. Nachdem vor einigen Wochen die Einladung des Radiosenders erfolgte, ging es für Ellen gestern zur Feuerwache nach Dinslaken bei der Radio K.W. zu Gast war. Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Bernd Reuther, dem Bürgermeister der Stadt Dinslaken Michael Heidinger, Elias Lorito (Schüler und Parteigründer aus Xanten) und Seyda Celik (Ableisterin Freiwilliges Soziales Jahr) durfte Ellen über das Thema: „Personalnot bei der Bundeswehr, den Sozialdiensten und Blaulichtorganisationen: Brauchen wir eine Allgemeine Dienstpflicht?“ mit diskutieren. Unter der Moderation von Sebastian Falke stand schnell fest, dass viele verschiedene Meinungen existieren. Im Fokus stand außerdem die Mitgliederwerbung der Feuerwehr Schermbeck. Schließlich gewann die Feuerwehr Schermbeck im letzten Jahr durch Eigeninitiative 18 neue Mitglieder. Nachdem die Diskussion beendet war, folgte ein entspannter Ausklang mit Kaltgetränken und Snacks in der Feuerwache Dinslaken.

Wir bedanken uns bei Radio K.W. für die spannende und lebhafte Diskussion. Danke auch an die Feuerwehr Dinslaken, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Die Diskussion hat abermals gezeigt, wie wichtig die Bundeswehr, die Sozialdienste sowie alle Blaulichtorganisationen sind.

 

Fotos: Feuerwehr Schermbeck

Hoch lebe das Brautpaar!

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Am gestrigen Tag hat unser Kamerad Jannik Grebe (Löschzug Gahlen) seine Eva-Maria geheiratet. Natürlich war auch die Feuerwehr vor Ort um zu gratulieren.

Wir wünschen Euch für eure Zukunft nur das Beste!

 

Foto: Feuerwehr Schermbeck

Europäischer Tag des Notrufs 112 – am 11. Februar

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Der 11. Februar wurde nicht ohne Grund im Jahr 2009 vom EU-Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der EU-Kommission zum einheitlichen „Tag des Notrufes 112“ erklärt. Das Datum zeigt es schon. Die Zahlen stehen für eine der wichtigsten Nummern in Deutschland und seit 2009 auch in der Gesamten EU.

Fast alle Menschen kennen die 112, den wenigstens ist jedoch bekannt, dass die 112 gebührenfrei europaweit gelte. In allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union kann über die 112 schnellstmöglich Hilfe gerufen und Feuerwehren, Rettungs- oder Hilfsdienste alarmiert werden. Auch wenn in einzelnen Staaten andere spezifische Notfallnummern bekannt sind, ist es über die „112“ jederzeit möglich eine Leitstelle zu erreichen, die je nach Notfall – Feuerwehr, Rettungsdienst oder die Polizei verständigt.

  • Der Hintergrund:
    Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf:
    Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon.
  • Die Kosten:
    Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort:
    Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

 

Absetzen eines Notrufs:

Umso seltener man die 112 rufen muss, umso besser. Doch was sollte man beachten wenn man Feuerwehr, Rettungsdienst etc. benötigt? Was sind die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

  • Was ist passiert?
    Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
  • Wo ist es passiert?
    Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es?
    Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
  • Wer ruft an?
    Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.
  • Warten auf Rückfragen:
    Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Wenn Sie diese Infos beachten, sind Sie für den Notfall bestens vorbereitet.

 

 

„Übung macht den Meister“… das gilt auch bei der Feuerwehr

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Regelmäßig haben alle drei Löschzüge der Feuerwehr Schermbeck Dienstabende um in den vielfältigen Aufgabenbereichen eines Feuerwehrmannes/ einer Feuerwehrfrau auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

So auch der Löschzug Altschermbeck. Im Januar standen gleich zwei spannende Übungen auf dem Plan. Am 12.01.19 wurde sich mit dem Thema „Tragbare Leitern“ befasst. So wurde nicht nur der theoretische Umgang erklärt, sondern auch die vierteilige Steckleiter und die dreiteilige Schiebleiter in Stellung gebracht und bestiegen.

Am 24.01.2019 stand ein ganz besonderer Dienst an. Hier hat man sich mit dem Thema „Hochwasser“ befasst. Zur Freude Aller kamen zwei Ausbilder des THW Gronau vorbei und informierten über die Auswirkungen des Klimawandels und den Einfluss auf Hochwassereinsätze. Des Weiteren gaben sie einen Überblick über die bedeutenden Hochwassereinsätze der letzten Zeit und erzählten über ihre Einsatzerfahrung. Informationen erhielt der Löschzug Altschermbeck auch darüber, wo Hochwassergefahrenkarten abgerufen werden können und was für Gefahren in einem Hochwassereinsatz bestehen. Außerdem wurden für den Bereich der Lippe in Gahlen die Überflutungsbereiche gezeigt. Zuletzt ging es an die praktische Arbeit. Nachdem erklärt wurde, wie Sandsäcke richtig gefüllt und palettiert werden, wurde dies mit Sandsackmodellen auch praktisch geübt. Ferner wurde der Einsatz auf den Schutzdeichen erklärt.

Wir bedanken uns bei dem THW Gronau für den spannenden Übungsdienst. Für den nächsten Hochwassereinsatz sind wir nun Bestens informiert.

 

Fotos: Feuerwehr Schermbeck

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Am vergangenen Montag (14.01.2019) fand die alljährliche Jahreshauptversammlung unserer Jugendfeuerwehr statt. Neben einem Grußwort vom Leiter der Feuerwehr, Gregor Sebastian, und dem Jahresbericht des Jugendgruppensprechers standen auch die Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung. Den Posten der Jugendgruppensprecherin übernimmt ab sofort Jana Linden. Als deren Stellvertreter wurde Jan Scholthoff gewählt. Zur Schriftführerin wurde Lutcy Schumann bestellt. Als Kassierer agiert nun Timo Zeppmeusel. Marie Scholthoff und Melina Kiekenbeck sind die neuen Jugendforumsprecherinnen.

Wir wünschen allen Jugendlichen viel Spaß und Erfolg in ihrer neuen Funktion. Gleichzeitig wünschen wir der Jugendfeuerwehr ein tolles Jahr 2019!

 

1. Reihe von links nach rechts: Marie Scholthoff, Lutcy Schumann, Timo Zeppmeusel, Jana Linden, Jan Scholthoff, Melina Kiekenbeck

2. Reihe von links nach rechts: Leiter der Feuerwehr Gregor Sebastian, stellv. Jugendfeuerwehrwart Andreas Jansen, Jugendfeuerwehrwart Sebastian Püthe, Betreuer der Jugendfeuerwehr Nils Klose, zukünftiger Betreuer der Jugendfeuerwehr Luca Kolz

Foto: Feuerwehr Schermbeck

 

Feuerwehren Schermbeck und Dorsten geben Tipps für einen sicheren Jahreswechsel

Geschrieben von Pressearbeit am in Brandaktuell, Neuigkeiten

Jedes Jahr kommt es in der Silvesternacht zu tragischen Unfällen. Grund dafür ist oftmals die gefährliche Kombination aus Alkohol und Feuerwerk. Diese Verbindung führt immer wieder zu schwerwiegenden Unfällen und endet nicht selten im Krankenhaus, so der Pressesprecher der Feuerwehr Dorsten, Markus Terwellen.

Für das Abbrennen von Feuerwerk hat die Pressesprecherin der Feuerwehr Schermbeck, Ellen Großblotekamp, einige wichtige Tipps, die unbedingt befolgt werden sollten. Feuerwerkskörper dürfen keinesfalls auf Personen geworfen werden, auch das Werfen aus Fenstern und Balkonen ist zu unterlassen. Beim Abbrennen von Feuerwerk sollten kleine Kinder grundsätzlich unter der Aufsicht eines Erwachsenen stehen. Feuerwerksartikel gehören nicht in Kinderhände, es sei denn, sie sind ausdrücklich für Kinder zugelassen. Bereits beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass es sich bei sämtlichen Artikeln um geprüfte Artikel durch das Bundesamt für Materialprüfung (BAM)handelt. Feuerwerksartikel ohne BAM-Kennzeichnung sollten daher weder erworben noch verwendet werden. Das Importieren von Feuerwerksartikeln ohne BAM-Kennzeichnung ist nicht nur sehr gefährlich, sondern auch strafbar. Vor dem Einsatz von Feuerwerks-Artikeln sollte die Bedienungsanweisung aufmerksam durchgelesen werden. Markus Terwellen appelliert an die feiernden Menschen, dass Feuerwerkskörper nicht auf der Straße gezündet werden sollten, da Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein können und so schlimmstenfalls die freie Fahrt der Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst behindert werden kann. Auch Hausbesitzer sollten sich vor Silvester um ihr Hab und Gut kümmern und brennbare Gegenstände vom Gebäude entfernen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich in dieser Nacht, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Denn so kann der Eintritt von brennenden Feuerwerkskörpern wirkungsvoll verhindert werden. Wenn alle Hinweise befolgt werden, steht einem harmonischen Jahreswechsel und einem schönen Feuerwerk am Nachthimmel nichts mehr im Wege, so die abschließende Bitte von Ellen Großblotekamp und Markus Terwellen.

 

Foto: Feuerwehr Schermbeck